Aktuelles

 

Jahresrückblick BI 2015

Nachdem das Vorjahr 2014 geprägt war von einer Fülle von Informations­ver­anstaltungen zum Thema Windkraftanlagen im Wald, und Bürger wie Poli­tiker viel über das komplexe Thema lernen konnten, endete 2014 und be­gann das Jahr 2015 mit einer herben Enttäuschung. Der Bürgerdialog wur­de vom Bürgermeister einseitig beendet: Merle beauftragte zur Über­prüfung der Arbeitsergebnisse des Projektierers den Projektierer selbst, an­statt sich ge­mein­sam mit der Bürgerinitiative (BI) auf einen neutralen Gutachter zu ver­stän­digen. So verwunderte…

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12.Dezember 2015

Klage des „Bündnis für den Wald“ gegen die Pläne der Stadt Windkraftanlagen im Wald zu bauen geht in zweite Runde

Im Vorfeld der mündlichen Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht Gie­ßen, werden schriftlich Argumente ausgetauscht. Mit einer wortreichen Erwiderungsschrift auf die Klageschrift des Bündnisses, mit der das Recht auf einen Bürgerentscheid durchgesetzt werden soll, behauptet die Stadt nun, sie hätte unter Zeitdruck gestanden. Der Bürgermeister hätte also während der Stadtverordnetensitzung am 26. Mai, gleich nach der Ab­stim­mung, den Pacht-Vertrag für Windkraftanlagen im Butzbacher Wald un­ter­schreiben müssen. Alternativlos so zusagen. Den Beweis bleibt die Stadt allerdings schuldig. Außerdem behauptet die Stadt, sie sei vom Bürgerbe­geh­ren völlig überrascht worden. Es hätte keinerlei Hinweise darauf gegeben, dass die Bürger ein Bürgerbegehren durchführen würden.

Beide Behauptungen sind hanebüchen. Dem Bürgermeister müsste die Scha­mesröte ins Gesicht steigen. So fiel es auch nicht schwer mit einer Er­widerungsschrift unsererseits dem Gericht die Gegenbeweise darzulegen. Zahlreiche Zeitungsartikel und Korrespondenz der Bürger mit der Stadt der letzten zweieinhalb Jahre belegen das Gegenteil. Darüber hinaus haben die Stadtverordneten der UWG und FDP mit Anträgen versucht in der betreffen­den Ausschusssitzung vom 12. Mai und schließlich auch in der Stadtverord­netenversammlung vom 26. Mai, die Stadt dazu zu bewegen, die „Rücktritts­klausel Bürgerbegehren“, wie sie im Mustervertrag des Städte- und Gemein­de­bundes steht, in den Vertrag aufzunehmen, warum wohl?

Als nächster Schritt wird die Festsetzung des Termins zur mündlichen Ver­handlung vor dem Verwaltungsgericht erwartet.

In der Zwischenzeit haben die beiden GroKo-Parteien ihre Kandidaten  für die Kommunalwahl gekürt. Wie zu erwarten wurden sowohl in der CDU als auch in der SPD Ja-Sager nominiert. Beide Parteien haben die Kriti­ker in den eigenen Reihen, Dagmar Meinel (SPD) und Mark Weber (CDU) aus­sor­tiert. Hiermit wird klar: Ein Neuanfang, ein Besinnen auf den politi­schen Auftrag und die Achtung des Bür­gerwillens, ist nicht vorgesehen. Die Alt­vorderen, so wie Norbert Kartmann, Ehrenvorsitzender der CDU, haben immer noch das Sagen. SPD-Stadtverordnetenvorsteher Dr. Matthias Görlachs Worte „die Dinger werden gebaut und wenn es das letzte ist, was ich mache“ haben unangefochtene Gültigkeit. Beide Parteien scheinen auf die Trägheit und Leidensfähigkeit ihrer Stammwähler und die der Nicht-Wähler zu setzten. Wenn sie sich da nur nicht täuschen.

Bündnis für den Wald

BI Gegenwind, Heimatverein Hochweisel, Verein Naturpark Hochtaunus darf nicht sterben e.V., FDP und UWG

 

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Windkraft im Butzbacher Wald?

Offener Brief an den Herrn Bürgermeister Merle

Betr.: Klage zur Durchsetzung eines Bürgerentscheides

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

die Stadtverordnetenversammlung hat am 21.9.15 entschieden das Bürgerbegehren für rechtswidrig zu erklären.

Die 4521 Bürgerinnen und Bürger Butzbachs, die mit diesem Bürger­begeh­ren einen Antrag auf einen Bürgerentscheid gestellt haben, damit alle Butz­bacher Bürger entscheiden können, ob im Wald Windkraftanlagen gebaut werden sollen, haben nun, vertreten durch die Vertrauenspersonen Prof. Dr. Engelhorn und Herrn Rechtsanwalt Leister, beim Verwaltungsgericht Gießen Klage gegen diesen Beschluss eingereicht.

Wir fordern Sie hiermit auf, der Bevölkerung öffentlich zu versichern, dass es keine Rodungs- oder Baumaßnahmen geben wird, be­vor das Gericht sein Urteil gesprochen hat.

Andrea Groh

Bürgerinitiative Gegenwind

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Bürgerbegehren: Vertrauenspersonen klagen gegen Stadt

Große Koalition beschloss am 21.9. mit knapper Mehrheit, das Bürgerbe­gehren sei nicht rechtens – Das Bündnis für den Wald sammelt Geld für Gerichtskosten

Die Vertrauenspersonen des Bürgerbegehrens sind der Überzeugung, dass das Vorhaben der Stadt,  im Butzbacher Wald drei zweihundert Meter hohe Wind­kraft­werke zu bauen und hier­für den Wald zu roden, mit allen nur möglichen Mitteln verhindert werden muss. Es kann und darf zudem nicht sein, dass die Meinung von über 4500 Stimmabge­ben­den, fast 25% der wahl­be­rechtigten Butzbacher, einfach ignoriert wird. Deshalb haben wir beschlossen, stell­ver­tretend für die Bürgerinnen und Bürger, die das Bürgerbegehren unter­schrieben haben, beim Verwal­tungsgericht Gießen die Anerkennung der Rechtsmäßigkeit einzuklagen. Die Butz­bacher Bürger haben einen Bürgerentscheid beantragt, und sie haben auch ein Recht darauf. Die Stadt hat in den letzten zwei Jahren den Bürgern immer wieder versprochen, dass sie gehört werden, dass ihre Meinung in die endgültige Entscheidung mit einfließt. Dies steht im Widerspruch dazu, dass nun über 4500 Bürger einfach übergangen werden sollen. Wir sind empört darüber, dass die Mehrheit der SPD- und CDU-Stadtver­ordneten, der sogenan­nten GroKo, die Bürger um ihr demokratisches Recht bringen will.

Die Stadt zwingt ihre Bürger vor Gericht zu gehen. Das „Bündnis für den Wald“ bittet die Bürger um Spenden zur Finanzierung der Klage. Wer helfen möchte, kann auf das Klage-Konto des Professor Engelhorn, bei der Volksbank Butzbach, IBAN   DE24 5186 1403 0100 1544 31, über­wei­sen oder einzahlen. Wer eine steuerlich absetzbare Spendenquittung benötigt, spendet, unter Angabe der Adresse im Verwendungszweck, auf das Konto des Vereins Naturpark Hochtaunus darf nicht sterben e.V. IBAN: DE64 5185 0079 0027 1146 87, Sparkasse Oberhessen. Für Fragen steht das Info-Tel: 06085-919931 zur Verfügung.

Prof. Dr. Hans-Rudolf Engelhorn

Rechtsanwalt Walter Leister

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Butzbach verfügt über Windmessdaten des DWD am geplanten Standort für Wind­kraftwerke im Wald. Warum wurden und werden sie nicht genutzt, um Klarheit zu schaffen für die Investoren? HIER  können Sie die Messdaten der DWD-Station Donnerskopf bei Bodenrod herunterladen, um selbst Berechnungen anzustellen, bzw. die Berechnung des Geologen, im Auftrag der BI, nachzuvollziehen.

Das Ergebnis: Heute weht am Waldstandort auf Nabenhöhe der Wind mit ca. nur 4,4 m/s im Durchschnitt. Die unterste Grenze der Rentabilität, erfordert allerdings einen Wert von 5,75 m/s!

Die ehemalige DWD-Wetterstation Butzbach-Bodenrod liegt in etwa 1,5 Kilometer von den geplanten Windkraft-Standorten entfernt. Es wurde 12 Jahre lang stündlich auf 15 Meter Höhe Wind gemessen. Diese Messergebnisse wurden nach geltenden Standards für eine Nabenhöhe von 140m berechnet. Laut TÜV SÜD (2011)gilt es, für einen Waldstandort 20 Meter an Höhe abzuziehen (140m-20m=120m).

Das Ergebnis für die Zeitperiode 1983-1995 ist eine durch­schnitt­liche Windge­schwin­dig­keit von 5,5 m/s. Also wäre schon in der Vergangenheit, dieser Standort für Windkraft unwirt­schaft­lich gewesen.

Wie die Windkraft-Branche selbst festgestellt hat, waren die 80er und 90er Jahre wesentlich Windhöffiger als die jetzige Zeit. Für unsere Region (Südhessen/Mittelgebirge) beläuft sich die Korrektur 2006 zu 2011 auf minus 15% Wind. Eine Reduktion des Windes seit dieser vergangenen Periode zu heute beträgt demnach allermindestens minus 20%.

Das Ergebnis heute: Es weht am Waldstandort auf Nabenhöhe der Wind mit ca. nur 4,4 m/s. Die unterste Grenze der Rentabilität, erfordert allerdings eine Wert von 5,75 m/s!

Linke Spalte: Berechnung des Geologen anhand der DWD-Messwerte
Rechte Spalte: Messwerte des DWD

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Quelle: Deutscher Wetterdienst
logoDWD
 
 
 
 
 

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Bürgerbegehren ist geprüft und zulässig

4.9.2015  Pressemitteilung

Auch vom erklärten Willen von 4521 Bürgerinnen und Bürgern dieser Stadt, lassen sich die gewählten Politiker nicht von ihrem Vorhaben abbringen, im Butzbacher Wald drei Industrieanlagen bauen zu lassen.

Der Magistrat fordert die Stadtverordneten auf, am 21.9. das vom „Bündnis für den Wald“ durchgeführte Bürgerbegehren für rechtswidrig zu erklären.

In der Beschlussvorlage, wird sogar behauptet, die Stadtverordneten müss­ten das Bürgerbegehren für rechtswidrig erklären, sie hätten „keinen politi­schen Entscheidungsspielraum“. Dies ist schlicht weg die Unwahrheit. Die Stadt Eltville hat gerade vorgemacht wie es geht: Dort wurde in einem Bür­gerentscheid gegen Windkraftanlagen die notwendige Stimmenzahl sogar knapp verfehlt, und dennoch haben die Politiker dem Wunsch der großen Zahl an Mitbürgern, Rechnung getragen und entschieden auf den Bau von Windkraftanlagen zu verzichten. In Eltville war es die CDU-Fraktion, die die Reißleine gezogen hat. Sie hat die Koalition mit den GRÜNEN aufgekündigt, um dem Bürgerwillen gerecht werden zu können.

Zu den drei gefundenen Gründen, weshalb das Bürgerbegehren nicht rechts­gültig sein soll: 1. Es sei verfristet. Nein, das ist es nicht. Der Beschluss vom 23.5.13 war kein endgültiger Beschluss. Die Bürger reagierten am 18.6.13, auf der ersten Bürgerversammlung zum Thema, mit großem Protest auf die vorgestellten Pläne. Der Bürgermei­s­ter machte es zur Chefsache die Ent­schei­dungsfindung durch Dialog mit den Bürgern zu organisieren. Die breite Öff­ent­lichkeit konnte in den letzten zwei Jahren, viele Informationsveran­staltungen in Sachen Windkraft im Wald verfolgen. Es wurde von Sei­ten der Stadt immer wieder betont, auch in dieser Zeitung war es mehrfach zu lesen, dass die endgültige Entscheidung noch aussteht. Die fiel am 26.5.15 und wurde fristgerecht innerhalb von acht Wochen von den Bürgern kassiert. Wer möchte das bestrei­ten? 2. Das Bürgerbegehren verfolge ein gesetzes­wid­riges Ziel. Damit ist ge­meint, dass die Bürger gegen einen bereits abge­schloss­en­en Vertrag vorge­hen möchten, den Städtebaulichen- und Nut­zungsvertrag, den der Bürgermeister unmi­t­telbar nach der Abstimmung in der Stadtver­ord­ne­ten­versammlung am 26.5.15, während der laufenden Sit­zung schnell unterschrie­ben hat, und zwar obwohl ihm bereits bekannt war, dass ein Bürgerbegehren durch­geführt werden wird. Ganz bewußt hat der Bürgermeister damit versucht, den Willen der Bürgerinnen und Bürger zu unterlaufen. Wer möchte dies bezweifeln? 3. Es gäbe keinen Kos­tendeck­ungs­vorschlag. Dieser formalju­ris­tischen Bedingung wurde entsprochen. Das benannte Projekt Autohof wurde in der Vergangenheit von Wirtschafts­fachleuten bewertet. Es hat aber keine politische Mehrheit gefunden, was für das Bürgerbegehren aber nicht rele­vant ist.

Selbstverständlich wurde die Durchführung des Bürgerbegehrens von einem Fachanwalt begleitet.

Im Übrigen geht das „Bündnis für den Wald“ nach zweijähriger intensiver Beschäftigung mit dem Thema und der Auswertung aller Informationen und Zahlen, die es mittlerweile gibt, davon aus, dass wir ein großes finanzielles Desaster für die Stadt verhindern, wenn das Projekt gestoppt wird. Dies be­stätigen auch die ersten Zahlen vom Windpark Weilrod, der 15 Kilometer  Luftlinie vom geplanten Butzbacher Standort entfernt liegt. Die ersten Anla­gen gingen  im vergangenen September ans Netz und die letzten Mitte Okto­ber. Die Windstrom-Einspeisezahlen für Oktober bis Dezember 2014 wurden nun vom Netzbetreiber Amprion veröffentlicht. Es wurden 8.415.942 kWh eingespeist. Laut Prognose werden für diesen Zeitraum aber 14.500.000 kWh erwartet. Somit reiht sich Weilrod ein in die Liste der uns umgebenden Windparks mit satten 32 Prozent unter der Ertragsprog­nose. Die gezahlte Vergütung in Höhe von rund 530.000 Euro ist weniger als die Hälfte der er­warteten 1.200.000 Euro. Die Bürger Butzbachs erwar­ten, dass die Stadt­verordneten eine unausweichliche politische Entschei­dung treffen und das Windkraftprojekt endlich stoppen.

Hier gibts die Pressemitteilung zum download

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Fast 5000 Unterschriften!

 

21.07.15 Bürgerbegehren gegen Windkraftanlagen im Wald voller Erfolg!

 

Mit 4909 Unterschriften wurden die Erwartungen weit übertroffen und die benötigte Anzahl von zehn Prozent aller Butzbacher Wahlberechtigten, rund 1900, mehr als verdoppelt.

Das Bündnis hofft, dass die Stadtverordneten angesichts dieser überzeu­genden Anzahl Bürgerinnen und Bürger, die sich damit gegen den Bau von Windkraftanlagen im Butzbacher Wald, aussprechen, einlenken und das höchst umstrittene Projekt zu Fall bringen. Wenn nicht, sieht man einem Bürgerentscheid zuversichtlich entgegen. Das Bündnis ist sich sicher, dass auch im Bürgerentscheid die notwendige Anzahl Stimmen zusammen kommen wird.

Wir fordern die Hessenenergie auf, umgehend alle Arbeiten, die in Vorbe­reitung für den Genehmigungsantrag derzeit gemacht werden, einzustellen, bis das endgültige Ergebnis feststeht. Dies vor allem in Hinsicht auf Kosten, die der Stadt entstehen könnten, denn die Stadtverordnetenversammlung hat am 26.5. den Antrag von UWG und FDP, für diesen Fall in den Städte­baulichen- und Nutzungsvertrag eine Ausstiegsklausel aufzunehmen, abge­lehnt. In der Debatte, die der Abstimmung voraus ging, hatte die Stadtver­ordnete Astrid Gerum (UWG) klar und deutlich ein Bürgerbegehren des „Bündnis für den Wald“ angekündigt, für den Fall, dass die Versammlung dem Abschluss des Vertrages zustimmt und damit den Weg für den Bau der Windkraftanlagen möglich macht. Dennoch unterschrieben Bürgermeister Merle  und der 1. Stadtrat Schütz die vorbereiteten Verträge.

Das Bündnis besteht aus der Bürgerini­tiative Gegenwind im Taunus, des Vereins „Naturpark Hochtaunus darf nicht sterben“, dem Heimatverein Hochweisel und den Parteien UWG und FDP.

Die Übergabe der drei prall gefüllten Aktenordner fand kurz vor der Stadt­verordnetenversammlung am Montag dem 20.7. statt. Rechtsanwalt Walter Leister und Dr. Henrik Hofmann übergaben in ihrer Funktion als Vertrauenspersonen alle Unterlagen dem Bürgermeister. Dies geschah im Foyer, nachdem der Stadtverordnetenvorsteher Dr. Matthias Görlach die Vertrauenspersonen Rechtsanwalt Leister und Dr. Hofmann und die anwesenden Bündnis-Vertreter unter Hinweis auf sein Hausrecht hinaus warf.  Bürgermeister Merle erklärte sich dann doch bereit die drei Aktenordner mit Unterschriften entgegen zu nehmen und zu quittieren, musste aber mit den Bündnisvertretern vor die Tür gehen.

Am Dienstagmorgen, dem letzten Tag der achtwöchigen Frist wurden in der Stadtverwaltung weitere Unterschriften von einer Bürgerin abgegeben, so dass die endgültige Zahl der geleisteten Unterschriften nun 4909 beträgt.

Übergabe Unterschriften

 Übergabe UnterschriftenHier gibt es die Pressemitteilung zum herunterladen

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BuendnisWald

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Hier können Sie die Unterschriftenliste herunterladen:

Die Unterschriftenliste BB keine WKA im Wald

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PRESSSEMITTEILUNG

AKTUELL 27.Mai 2015

- Ein Bündnis für den Wald -

Ein breites Bündnis, bestehend aus der BI Gegenwind, FDP, UWG, Heimatverein Hoch-Weisel und dem Verein Naturpark Hochtaunus darf nicht sterben e.V., möchte die Bürger Butzbachs entscheiden lassen, ob die Stadt Butzbach den Butzbacher Wald für den Bau von Windkraftanlagen zur Verfügung stellen darf. Die Stadtverordnetenversammlung hat am 26.5.2015 beschlossen, die besagten Wald­grundstücke an die HessenENERGIE zu verpachten. Wie bereits in vielen Gemeinden, wird nun auch in Butzbach ein Bürgerbegehren zu dieser Frage durchgeführt!

Die Frage, die die Bürgerinnen und Bürger beantworten sollen, lautet: „Sind Sie dafür, dass der Be­schluss zu Nummer 2015/0223 der Stadtverordnetenversammlung vom 26.5.2015, in welchem die Stadt Butzbach städtische Waldgrundstücke, hier  explizit in den Gemarkungen Münster und Hoch-Weisel, zur Verfügung stellt, um Windenergieanlagen zu errichten oder zu betreiben, aufgehoben wird? “ Mit seiner Unterschrift, bejaht man diese Frage und beantragt einen Bürgerentscheid.

Die Vertrauenspersonen, die das BÜRGERBEGEHREN als Ansprechpartner begleiten, sind Professor Dr. Hans Rudolf Engelhorn, Tierarzt Dr. Hofmann und Rechtsanwalt Walter Leister.

Das Waldgebiet liegt zwischen den Ortschaften Hoch-Weisel, Münster, Maibach, Bodenrod, Weiper­felden, Espa, Hausen und der Oes. Bitter für Espa und Weiperfelden: Sie dürfen nicht mitentscheiden, obwohl die WKA-Standorte knapp 1000 Meter von den Ortschaften entfernt sind. Aber sie liegen in einem an­deren Landkreis. Mit seinem Buchen- und Eichenwaldbe­stand und dem verwunschenen Isseltal mit Quelle und Teichen, bildet der Wald den nordöstlichen Teil des Naturparks Hochtaunus. Viele vom Ausster­ben bedrohte Tiere wie Schwarzstorch, Uhu, Rotmilan, Fledermäuse und Wildkatze sind wieder hei­misch geworden und brauchen den Wald und die umliegenden Wiesen als Nahrungs­- und Brut-Gebiete. Das erst durch die Renaturierungsmaßnahme 2012 gewonnene Feuchtbiotop im Isseltal schafft Lebens­raum für weitere seltene Tiere. Der zweimal im Jahr stattfindende Kranichzug erfolgt direkt über diesen Wald. Diese Idylle, unsere gemeinsame Heimat, ist in akuter Gefahr, zerstört zu werden.

Bereits die Unterschriftenaktion im vorigen Jahr hat deutlich gemacht, dass viele Butzbacherinnen und Butzbacher mit dieser Zerstörung des Naherholungsgebiets nicht einverstanden sind. Der Wald würde zum Industriegebiet verkommen. Viele Bäume auf rund 30.000 qm Grundfläche würden gerodet. Auf breiten Schotterpisten wären rund ums Jahr Wartungsfahrzeuge unterwegs. Eine der drei Windkraftanlagen soll nur ca. 600 Meter vom Kreisjugendheim HUBERTUS entfernt aufgestellt werden. Lärm und Eiswurf-Gefahr sind hier absolut unak­zeptabel. Selbst das Regierungspräsidium hat diesen Standort bereits vor der ersten Offenlegung herausgenommen. Nun will die Stadt Fakten schaffen und schnell den Genehmigungsantrag auf den Weg bringen, bevor es mit der zweiten Offen­legung im Herbst dieses Jahres unmöglich würde, dort eine WKA hinzustellen!

Zusätzlich besteht ein hohes finanzielles Risiko, welches der Projektierer und die Investoren klein reden. Es sind die Bür­gerinnen und Bürger Butzbachs, die die sehr wahrscheinlichen Verluste der EVB als eine der drei Investoren der Windkraftanlagen tragen müssten.

Alle in Butzbach wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, sich am BÜRGER­BEGEHREN zu beteiligen.

Die Bündnispartner werden ab dem 30.5., in den nächsten Wochen bis zum 20.7., Unterschriften sammeln:

Samstags in der Innenstadt und auf dem Parkplatz vom REWE

werktags von 16.00 bis 18.00 Uhr im Café Macchiato

in vielen Geschäften und Arztpraxen, u.a. der Fahrschule Wächters, den Taxen der Fa. Gerkuhn und in den Ortsteilen von Tür zu Tür. Ausgefüllte Listen holen wir ab.

Das Bündnis-Service-Telefon: 06085/919931.

Unterschreiben genügend Bürgerinnen und Bürger das BÜRGERBEGEHREN, muss die Stadt einen BÜRGERENTSCHEID durchführen, oder sie nimmt gleich Abstand von diesem Projekt. Wir bitten die Bürgerinnen und Bürger zu helfen, das größte Waldgebiet Butzbachs vor einer Industrialisierung  zu retten.

Ein Bündnis für den Wald

Bürgerinitiative Gegenwind, UWG, FDP, Heimatverein Hochweisel e. V. und Naturpark Hochtaunus darf nicht sterben e.V.

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Wirtschaftlichkeit von Windparks

eine Präsentation von Dipl.-Ing. Matthias Kropp

 

Warum Öko-Energie für Stadtwerke oft ein Verlustgeschäft ist

Ein Beitrag von dem Politmagazin “Report Mainz”

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Wie viele Windräder braucht Hessen ?

eine Berechnung von Dr. – Ing. Detlef Ahlborn

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Pressemitteilung zum BÜRGERFORUM am 1.10.2014

Pressemitteilung zum download als PDF

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Erfahrung eines Jagdpächters bei der Errichtung von Windkraftanlagen im Wald

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Butzbacher Stadtverordnete und Vertreter verschiedener BI gegen Windkraft besuchten den Windpark Kefenrod

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Weiterführende Informationen zum Vortrag vom 1.7.2014  vor den Stadtverordneten

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Am Freitag dem 2.Mai 2014 übergab die BI Gegenwind im Taunus Herrn Bürgermeister Merle über 1600 Unterschriften gegen Windkraftanlagen im Wald. Die Sprecherin der BI hat bei Ihrer Rede nochmals den Bürgermeister und die Stadtverordneten darum gebeten sich gegen die Zerstörung der Natur durch Windkraftanlagen im Wald auszusprechen.

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Einwände gegen die Gebiete 9601 und 9800

Hier können Sie den Vorentwurf der Vorranggebiete für Windenergienutzung einsehen.

 Reigonalverband FranfurtRheinMain “Sachlicher Teilplan Erneuerbare Energien” online

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 Wir haben den Stadtverordneten einen Brief zu der Thematik Windkraftanlagen im Wald geschrieben. Den Inhalt können sie >>hier<< lesen

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Antiwindkraftlied – da steckt soviel Wahrheit drin!

 

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Am 5.12.2013 berichtete die Butzbacher Zeitung, dass es keine Veranstaltung im Jahr 2013 zum Thema Windkraft von Seiten der Stadt Butzbach mehr gibt. Das Gutachten hinsichtlich des Vogelflugs liegt dem Magistrat noch nicht vor, sagte Bürgermeister Merle. Erst wenn dieses Gutachten da sei, wird mit den Investoren gesprochen und auch die Gremien informiert.

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Die Wahrheit über die Windkraft:

EU-Auflagen für Windräder könnten Neubauten verhindernmehr Informationen dazu finden Sie hier

 

Alle Nachrichtenquellen zu diesem Thema finden Sie hier

 

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Am Samstag 14.09.2013 sowie am 07.09.2013 informierten Mitglieder der BI Gegenwind im Taunus in der Butzbacher Innenstadt die Bürger über die geplanten Anlagen im Wald. Bei dieser Gelegenheit wurden auch die Bürger zu der Veranstaltung der BI am 19.09.2013 in der Hausberghalle in Hoch-Weisel eingeladen.

IMG_0353 14.09.201314. September 2013 Butzbacher Innenstadt

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Am 19.9.2013 findet eine Veranstaltung mit verschiedenen Rednern in Hoch-Weisel in der Hausberghalle statt. Geplant ist der Beginn um 19.00 Uhr.

folgen Sie uns auf twitter Mehr als 15.000 Unterschriften hat die Initiative “Windkraft Ja, aber…”  gegen Windräder gesammelt und das in gerade mal vier Monaten. Am Freitag 23.8.13 nahm sie Wirtschaftsminister Florian Rentsch (FDP)  in Wiesbaden entgegen. Auch Vertreter unserer BI waren dabei. BI 107 Link zum Filmbeitrag des Hessischen Rundfunk wiesbadenDemo1

 

 

 

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